Uni gehört allen

Am letzten Samstag zogen unter dem Motto: „Uni gehört allen – Für die radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche“ etwa 2000 Menschen durch Frankfurt am Main. Trotz Kälte, Schneefall und permanenten Provokationen durch die Bullen war es eine laute und kraftvolle Demo. Besonders daran war, dass damit endlich der gesamtgesellschaftliche Kontext der Bildungsprobleme durch die Studibewegung aufgegriffen wurde, während an vielen Unis noch von „Ideologiefreiheit“ geschwafelt wird.
Die Demo zog im dichten Schneetreiben vom Campus Bockenheim durch das Frankfurter Bankenviertel. Von Beginn an, wurde sie durch ein massives Polizeiaufgebot begleitet. Fast die gesamte Strecke wurde im Spalier zurückgelegt, was die Außenwirkung stark verringerte. Bereits in den Tagen vor der Demo, hatten Polizei und Frankfurter Medien „gewaltsame Ausschreitungen“ durch „Krawalltouristen“ herbeifantasiert. Letztlich blieb es bei ein paar Böllerwürfen und einem Bengalo, dass gezündet wurde. Bei einem gleichzeitig stattfindenden Fußballspiel wurden fünf Zugscheiben zerlegt – nur komisch das Fußball noch nicht verboten ist.

Demo

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